Religion und Politik

Religion und Politik

Hass kommt von hetzen: Konjunktur und Geschichte einer Emotion

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Seit etwa zehn Jahren ist eine sprachliche Verschärfung in der öffentlichen Diskussion zu beobachten: ‚Hassdelikte‘ hätte man zuvor eher ‚Gewalttaten‘ genannt, stellt die Literaturwissenschaftlerin Martina Wagner-Egelhaaf fest. Politisierungen und Instrumentalisierungen dieses extremen Gefühls werden allerdings seit jeher vorgenommen. Die Forscherin erarbeitet am Exzellenzcluster im Forschungsprojekt „Figuren des Hasses“ eine Literatur- und Kulturgeschichte dieser Emotion. Im Podcast „Religion und Politik“ gibt sie einen Einblick in ihre bisherigen Erkenntnisse.


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Über diesen Podcast

„Religion und Politik“: Ein Forschungspodcast aus dem gleichnamigen Exzellenzcluster der Uni Münster. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten persönlich, aktuell und anschaulich aus ihrer Arbeit in der interdisziplinären Religionsforschung. Umfragen über Corona, Religion und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Untersuchungen über Verschwörungserzählungen oder 1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland – unsere Forscherinnen und Forscher decken in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine große Bandbreite an Themen, Fächern und Epochen ab. Der Podcast begleitet unser laufendes Themenjahr „Zugehörigkeit und Abgrenzung“. An Fallbeispielen von der Antike bis heute erörtern wir, wie Zugehörigkeiten zu politischen, kulturellen und religiösen Gruppen und Identitäten entstehen, wie sie Konflikte provozieren und Ausgleich zustande kommen kann.

von und mit Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU Münster

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